Samstag, 1. November 2014

hunsrück, büchenbeuren, ortsteil schied

parken ist nur in den markierten flächen erlaubt. aber wo sind inmitten dieser geisterstadt markierte flächen? selbst bei den toten gebäuden sind verblichene p's auf blauem grund auf die fassade gepinselt. darf ich da parken und schnüffeln? park + sniff ...

mit ungestört schnüffeln ist aber nix, radfahrer, flughafenservice, aufgemotzte bmw's, rostige bullies, spaziergänger ... muss ich nachts nochmal kommen.

hunsrück, flughafen hahn

fröhliche urlaubsstimmung allerorten, feixende sicherheitsbeamte, freundliche bedienung und auskunft, selbst die security, die sich um die rollbahn sorgt, hat einen scherz auf lager.

macht das die landluft ?

Donnerstag, 23. Oktober 2014

bayerisch-thüringsche grenze filk / wüstung schmerbach

wie lange ist das mit der grenzöffnung her? warum komm ich von bayern nach thüringen und von thüringen nach bayern nur mit dem auto? wenn ich zu fuß von hier nach da gelangen will, kann ich zwar auch die straße nehmen, aber lieber geh ich durch den wald. und da geht nix von west nach ost oder zurück. durch die büsche muss ich mich schlagen. 25 jahre "danach" fühl ich mich wie auf der flucht.

Samstag, 18. Oktober 2014

bamberg, inselstadt, brauausschank schlenkerla

die "schänke" ist ein kleines fensterchen, von zeit zu zeit bildet sich eine längere schlange davor. verschüttet wird hier nichts und schwankt die kundschaft noch so sehr.

prost!

Samstag, 30. August 2014

herborn altstadt, hauptstraße

herborn ist auch eine reise wert.

während ich im cafe eine köstliche torte und einen milchkaffee genieße, schwirrt eine libelle durch die kopfsteingepflasterten gassen mit ihren fachwerkhäusern.

ist sie jetzt gegenüber in das second hand-geschäft geflogen?

Dienstag, 15. Juli 2014

frankfurt am main, römer

die beiden jungen frauen, die mit ihrer geige und ihrer gitarre so wunderbare musik gespielt haben, sind weitergezogen. jetzt ist der blick auf das alte rathaus wieder frei und ich werde bestimmt auf hundert erinnerungsfotos zu sehen sein, wie ich mit meiner verschnupften nase auf den treppenstufen sitzend dem sommerlichen treiben zuschaue.

Dienstag, 24. Juni 2014

schwalbach, s-bahnhof

die kleinen überwachungskameras, die mich beim schnüffeln immer so schön im blick behalten, sehen mit ihrer taubenabwehr aus, als ob sie sich einen irokesenschnitt verpasst hätten.

jungs, ihr seid voll uncool!

Montag, 23. Juni 2014

niederhöchstadt, s-bahnhof

in den bäumen rauscht der wind, jemand übt gitarre oder irgendeine elektronische orgel, klare töne wehen über den bahnsteig. aber das knarren der fahnen des großen autohauses gegenüber enthebt mich dieser urbanen umgebung und trägt mich an diesem sonnentag auf das deck einer segelyacht.

urlaubsfeeling zum feierabend.

Freitag, 30. Mai 2014

aachen, domkeller

empfehlung für englandreisende: der domkeller in aachen.

für die, die auf der hinreise sind: genau so sind die licht - und sitzverhältnisse.

für die auf der heimreise: hier lässt sich nochmal wehmütig an die englische gemütlichkeit denken. die reichhaltige belgische bierauswahl entschädigt zusätzlich fürs ende des urlaubs.

cheers!

Donnerstag, 29. Mai 2014

england, hull, king george dock

passing the uk border ... zum glück hab ich daheim schon mal geübt, wie die motorhaube aufgeht. hier begnügen sich die kollegen nicht damit, durch die scheiben zu linsen und nach "spirits and weapons" zu fragen. hier wird in den motor geschnüffelt und getastet, in den kofferraum und an mich sowieso.

wissen die über meine strandsuche bescheid?

Samstag, 24. Mai 2014

england, greystoke, cycle cafe

welche ruhe im garten des cafes! aus der küchentür kommen verführerische düfte, dort wird lecker gekocht. hühner streifen herum und für alle radlerbedürfnisse ist gesorgt : luftpumpe, öl, werkzeug, sportgetränk.
ein herrlicher flecken englands!

Freitag, 23. Mai 2014

england, cumbria, st bees

wer zwischen seascale und st bees nach dem strandnahen weg sucht, bekommt zwangsläufig den fachmänischen rat und womöglich sogar eine eskorte der polizei.

zwischen den beiden orten liegt nämlich ganz malerisch ein wie ein hochsicherheitstrakt gesichertes gelände. sellafield. nie gehört? ich bis gestern früh auch nicht. jetzt weiß ich, was es damit auf sich hat. und den strandnahen weg kenne ich jetzt auch.

Mittwoch, 21. Mai 2014

england, cumbria, wasdale head inn

gestern abend ist hier ein hubschrauber gelandet. heute morgen nach dem frühstück wieder gestartet. don't drink and fly, wie sich das halt so gehört.

immerhin braucht der hubo nicht die ausweichbuchten im engen sträßchen ...

Donnerstag, 3. April 2014

köln, venloer straße

eine oase der ruhe und des wohlbefindens mitten in der stadt. überaus leckeres vegetarisches essen und ein innenhof, in dem im brunnen das wasser plätschert.
hier mag ich so schnell nicht mehr weg.

Mittwoch, 2. April 2014

köln-mülheim, schanzenstrasse

für ein in-kneipen-feeling braucht es weder innenstadt noch kiez. ein 23-stunden-kiosk mitten im gewerbegebiet tuts auch. nach dem konzert im e-werk trifft sich hier ein buntes völkchen zum chillen und, ja, zum bier.

ice nach amsterdam über köln

das hab ich seit dem belgienabenteuer vermisst : im ice erfolgt die ansage auf deutsch, auf niederländisch und auf englisch.
ja, genau in dieser reihenfolge :-)

Montag, 31. März 2014

mannheim, werderplatz, jetztmusikfestival

ist das schön! ohne suchen parken, staunen beim flanieren, eine kleine bar vor der christuskirche, brotzeit aus dem handgepäck, entspannte menschen, laue frühlingsluft.
wir sind hier mitten in der stadt und umgeben von schönen villen und blühenden bäumen.
gleich gibts schöne musik. bereits jetzt gibt es wohlfühlen pur.

outdoor einmal anders.

Samstag, 1. März 2014

belgien, ardennen, arlon

da hat mein navi arbeit: links oder rechts oder doch ganz anders ... arlon ist voller einbahnstraßen, ach was, sträßchen, da ist es nicht so einfach, ins zentrum rein zu kommen. raus übrigens auch nicht. aber mitten in der stadt parken, das ist kein thema und die belgischen pralinen zum kaffee sind ein gedicht.

Freitag, 28. Februar 2014

belgien, ardennen, poix st. hubert

nix mehr mit deutschsprachig ... dafür kleine und kleinste sträßchen, zuweilen sogar nur schotterwege.

das macht auch den regen und die kälte wett.

Donnerstag, 27. Februar 2014

belgien, hohes venn, bütgenbach

die grenze zwischen deutschland und belgien ist durchlässig. wären da nicht die warnung vor schlamm auf der fahrbahn und holperige straßen, es würde kaum auffallen, dass ich "drüben" bin.

und dann schneit es plötzlich.
ist ja auch das "hohe venn".

rheinisches braunkohlerevier, inden

um riesige bagger und gigantische gruben zu sehen, muss ich nicht nach osten fahren. im westen gibts das auch.

wieviele dörfer oder städte hat diese grube schon verschlungen?

Sonntag, 2. Februar 2014

frankfurt, friedrich - ebert - anlage

gleich wird er fallen, der alte uni - turm. er versucht, sich in nebel zu hüllen, aber auch das wird ihm nichts nützen, zigtausende schaulustige warten auf den großen rumms.

die stimmung ist fröhlich und entspannt, thw und polizei vor ort genauso neugierig auf das ereignis. alt und jung sind  versammelt, räder lehnen ohne ketten am lampenmast. die kriminalstatistik wird heute nicht viel zu verzeichnen haben.

die uhr zeigt 10, nochmal 3 minuten warten, dann wird der countdown gezählt: "null" - nichts geschieht.
plötzlich scheint ein teil des hauses ins rutschen zu kommen, dann erst ist der knall zu hören und spüren, schließlich sinkt der rest in sich zusammen und verschwindet in einer staubwolke. die erde bebt.

unfassbar!